Ahrensfluchter Theaterwerkstatt - Texte fürs Freilichttheater


Alle hier aufgeführten Stücke mit Ausnahme von "July..." sind Landschafts-erprobt. Sie wurden erfolgreich von Laien-Schauspielern mit unterschiedlicher Spielerfahrung aufgeführt. Spieldauer ist jeweils etwa 2 Stunden; 20 - 35 Spieler aller Altersklassen können mitspielen. Der Anteil der weiblichen Rollen überwiegt. Die Texte sind so geschrieben, dass alle Mitspieler 'richtige' Rollen haben, d.h. es gibt keine Statisten und keine Star-Rollen.
Sortierung: Neueste Stücke zuerst.

Die hier herunterladbaren pdf-Dateien enthalten etwa die Hälfte des jeweiligen Stücktextes. Bei Aufführungs-Interesse nehmen Sie bitte Kontakt auf unter
hb@ahrensfluchter-theaterwerkstatt.de


  

"Die Vögel"

Eine hintergründige Komödie

Frei nach Aristophanes - eine Satire über Macht und markante Düfte
Zwei Athener flüchten aus ihrer Stadt, weil sie nicht mehr von ihren Gläubigern belästigt werden wollen. Auf der Suche nach einem für sie geeigneten Ort gelangen sie ins Reich der Vögel. Dort nutzen sie eine günstige Gelegenheit, um sich als Vogel-Befreier auszugeben, und lassen sich zu Königen ausrufen. Als sie dann auch noch die Weltherrschaft anstreben, bekommen sie jedoch Ärger mit den Göttern.
  

  
  


"Die Taler des Moorteufels"

Ein schauriges Kriminalstück

Mörderjagd im Moor - eine derbe Geschichte aus vergangenen Zeiten
Drei Männer wurden ermordet und der Moorbauer Krützelmann als angeblicher Moorteufel gehenkt. Schultheiß Heyen findet auf Krützelmanns Grund eine Kassette mit Talern und nimmt sie an sich. Kurz darauf scheint sich das Unglück auf Heyens Hof einzunisten und manch einer glaubt den Teufel am Werk. Sind die geraubten Taler schuld? Und als ein weiterer Mensch ermordet wird, stellt sich die Frage: War Krützelmann wirklich ein Mörder? Seine in bitterer Armut lebenden Töchter versuchen, ihn zu rehabilitieren.
  

  

"July & die Seven Wichtels"

Ein Stück über Liebe und Hass
- 90 Min. -
Überaus witzige Schneewittchen-Variante für die nicht so Kleinen
Julys 16. Geburtstag steht bevor. Ihr königlicher Vater möchte bombastisch feiern, aber ihre Stiefmutter platzt vor Neid auf Julys strahlende Schönheit. Sie organisiert eine Entführung Julys und lässt Tom, einen jungen Mann, als angeblichen Terroristen verhaften. Aber die Seven Wichtels, die einen Pizza-Service betreiben, machen ihr einen Strich durch die Rechnung. Und natürlich auch Tom, der sich heftig in July verliebt hat...
  

  

"Fürstenstroh"

Ein heiteres Gesellschaftsdrama

Über einen Fürsten, der nur an sich selbst denkt und Opfer seiner Habsucht wird
Fürst Franz XVI. ist autoritär und geizig. An seine Untertanen denkt er nur, wenn es ums Steuern eintreiben geht. Eine intellektuelle Leuchte ist er nicht gerade, aber das wird von einem Fürsten ja auch nicht verlangt. Die bäuerliche Bevölkerung hasst ihn. Eines Tages hört er davon, dass es möglich sein soll, aus Stroh Gold herzustellen - und wie so oft im Leben siegt die Gier über den Verstand. Franz beauftragt den Alchemisten Meister Moritz, sofort mit der Goldproduktion zu beginnen, aber der verfolgt dabei ganz andere Absichten...
  

  
  


"Geld ist alles!"


Eine komische Tragödie

Eine Geschichte über Moral und Käuflichkeit, in der auch die Liebe und die Dummheit eine Rolle spielen
Das Stück spielt in einem fiktiven norddeutschen Dorf; die Beziehung seiner Bewohner zum Geld und zur Moral sind die Hauptthemen. Der reiche Börsenspekulant Jacob Pflüger, der alle anderen Dorfbewohner für Deppen hält, möchte sich mit einem Kunstwerk auf dem Dorfplatz ein Denkmal setzen, scheitert damit aber am Desinteresse der von ihm Verachteten. Nun beschließt er, sich zu rächen: er möchte beweisen, dass er die Menschen im Dorf kaufen kann. Er bietet der Gemeinde den Bau einer Fabrik mit 120 Arbeitsplätzen an; der Haken dabei: dort sollen Clusterbomben hergestellt werden, Waffen, deren tödliche Wirkung besonders Kinder trifft. Denn das Schlimmste ist für seinen Zweck gerade richtig, glaubt er.
  

  

"Der Sturm"

Ein komisch-tragisches Theaterstück mit Geistern und Gesang

Der Shakespeare-Klassiker ganz neu geschrieben und mit einem unerwarteten Ende
Eine Insel, bewohnt von Geistern. Und von Prospero mit seiner reizenden Tochter Miranda. Prospero, der früher Herzog von Mailand war und dort von seinem Bruder Antonio vertrieben wurde. Mit Hilfe des Königs von Neapel, dem dicken Alonso. Eines Tages nähert sich Alonsos Schiff der Insel. Auch Antonio ist an Bord und jede Menge intrigantes Gefolge. Diese Chance lässt Prospero sich nicht entgehen: Er beauftragt den Luftgeist Ariel, einen Sturm zu entfachen: seine Gegner landen als Schiffbrüchige in Prosperos Reich. Prosperos Geister sorgen für Verwirrung, aber da ist auch der wilde Sklave Caliban, der Prospero hasst. Und der Diener Stephano, der ein großes Fass Wein gerettet hat und mit seinem Kumpel Trinculo durch das Schilf irrt. Und schließlich Ferdinand, der Sohn des Königs. Den Miranda gar nicht so schlecht findet, auch wenn er etwas verwöhnt ist ...
  

  

"Barbarische Komödien"

Ein tragikomisches Stück mit Musik und Gesang

Sehr frei nach Ramón del Valle-Inclán: derb, traurig, fröhlich, verrückt und aus dem vollen Leben gegriffen
Ein autokratischer Großgrundbesitzer spielt seine Macht gnadenlos gegen die arme Dorfbevölkerung aus. Recht und Gesetz haben für ihn keine Bedeutung, Frauen sind für ihn reine Lustobjekte. Als aber seine Ehefrau stirbt und auch die Geliebte ihn verlässt, setzt eine Veränderung bei ihm ein. Nun bekommt er es jedoch mit seinen raffgierigen Söhnen zu tun ...
  

  
  


"Peer Gynt, der Wald und die Träume"

Heiter-tragische Identitätssuche

Sehr frei nach Henrik Ibsen: Der moderne Peer bekommt noch eine Chance
Kaiser werden und nicht immer diese kaputten Klamotten tragen müssen - davon träumt Peer Gynt. Nachdem er gerade das alte Auto seiner Mutter zu Schrott gefahren hat, stehen seine Chancen dafür allerdings schlecht. Doch bei den Frauen könnte er Glück haben - wenn er es nur wollte. Seine Jugendfreundin Ingrid z.B. würde ihn nehmen. Immerhin bringt er es fertig, Ingrids Hochzeit mit dem reichen Mats zu verhindern, indem er sie gleich zu Beginn der Feier verführt. Aber dann flieht er. Und als die gutherzige Solveig zu ihm in die Hütte ziehen will, muss er schnell noch etwas Holz besorgen - um nach zwölf Jahren endlich zurückzukommen. Hat er jetzt seinen Weg gefunden?
  

  

"Romeo und Julia, ein Gezeitendrama"

Eine Geschichte um Liebe, Kampf und Tod

Das bekannteste Shakespeare-Stück ganz neu geschrieben und mit einem glücklichen Ende
Bei Shakespeare scheitert Pater Lorenzos Plan, die beiden Liebenden zusammenzubringen, an der Pest. Hier ist es der Gezeitenwechsel: Der Fluss fließt 'falsch rum' und Lorenzos Bote dreht durch. (Anmerkung: Dieser Umstand wäre für andere Landschaften änderbar.) Kampfszenen, Rachegelüste und natürlich Liebesschwüre bestimmen die Handlung und die komische Amme trägt ihren Teil dazu bei. Aber in dieser Version müssen Julia und Romeo nicht sterben - der Kampf um die große Liebe kann ja auch mal gut ausgehen ...